Das Kabbalah spielt im Manga 666 Satan eine wesentliche Rolle. Es wurde erschaffen auf dem Planeten Eden, wo die Forschergruppe Solomon die Energie des "Big Bang" einsammeln wollte. In Form von Information und Memory System. Mit Hilfe von Shin kreierten sie das Kabbalash und teilten es in 2 Hälften, um die Energie ausbalancieren zu können. Dann in jeweils 10 Sephiroths, in jedem befand sich ein Kern. Jeder Kern wurde mit der Zeit zu einer Gruppe von gesammelten Informationen und veränderte nach und nach sein Erscheinungsbild.
Dann wurde auch Eden von der Energie verschlungen und nur die 72 Forscher von Solomon blieben übrig. Doch nach und nach verschwanden auch sie, da Lucifer, der seinen Körper verlor, einen neuen brauchte und so versuchte die Körper seiner Forscherkollegen zu bekommen, jedoch konsulierte er sie am Ende nur. Lediglich Adam und Eva blieben übrig und nachdem Lucifer in Jio versiegelt wurde, brachten sie das Kabbalah auf die Erde.
Durch das Kabbalah verbreiteten sich auf der Erde nach und nach immer mehr O-Parts, doch die Menschheit konnte damit nicht umgehen und zerstörte sich fast selbst. Auch die zweite Generation schaffte es sich fast auszulöschen. In der dritten jedoch gab es ein Mann namens Alkaid Spirit, er nutzte den legendärer O-Part und die Kabbalah-Hälften um die Welt zu regieren, doch löschte er damit 90% der Bevölkerung aus. Das Kabbalah ging dann verloren.
Etliche Jahre später fiel das holy Kabbalah, am Nordpol, der Stea Republic in die Hände und die Zenom Organisation fand das reverse Kabbalah am Südpol. In Stea's holy Kabbalah wurden alle Engel gesammelt und im reverse Kabbalah die Dämonen. Beide Organisationen setzten alles daran, die Sephiroths komplett zu bekommen, damit sie ihre Ziele erreichen können.
Am Ende, gelingt es jedoch nur einer Person alle Engel und Dämon zu versiegeln und die legendären O-Parts zusammen zusetzten, nämlich Miko. Doch ihren Triumph kann sie nur kurz auskosten, da Jio sie besiegt und, nach einem Kampf mit Satan, bringt er Shin und das Kabbalah weg von der Erde und rettet sie somit zugleich. |
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Die Kabbala (auch Kabbalah) ist die mystische Tradition des Judentums. Sie wird seit Pico della Mirandola auch in mystischen nichtjüdischen Kreisen fortgeführt. Die Wurzeln der Kabbala finden sich in der Tora, der Heiligen Schrift des Judentums.
Die Basis kabbalistischer Traditionen ist die Suche nach der Erfahrung einer unmittelbaren Beziehung zu Gott. Nach kabbalistischer Ansicht hat Gott alles, was er im Universum geschaffen hat, auch am Menschen geschaffen. Hieraus ergibt sich das Weltbild der wechselseitigen Entsprechungen von Oben und Unten. In diesen Spekulationsformen wird der kabbalistische Grundgedanke von Mikro- und Makrokosmos deutlich. Die ganze „untere“ Welt wurde demnach nach dem Vorbild der „oberen“ gemacht und jeder Mensch an sich ist ein Universum im Kleinen. Der körperlichen Gestalt des Menschen kommt hierbei eine universelle Bedeutung zu, denn Gott selbst wird in der Tradition der jüdischen Mystik mit letzter Konsequenz anthropomorph gedacht. Die Vollkommenheit des göttlichen Makrokosmos personifiziert sich hierbei im Menschen, welcher als Mikrokosmos zwar unvollkommen, aber dennoch ein Abbild des himmlischen Urmenschen Adam Kadmon darstellt. Gott als das Grenzenlose und Ewige benötigt das von ihm geschaffene Mittlerwesen des Menschen, um durch die zehn geistigen Kräfte seine göttliche Allmacht wirken zu lassen. Diese zehn Sephiroth sind die göttlichen Urpotenzen, welche in der Form des kabbalistischen Weltenbaumes alle Ebenen des Seins durchragen. Dieser Weltenbaum mit dem darin verbundenen Menschen stellt den verkörperten Organismus des Universums dar. Diese elementare Verflechtung des Menschen in ein göttliches Universalsystem verdeutlicht nach kabbalistischer Ansicht auch das gegenseitige Beeinflussungspotential der göttlichen und der menschlichen Ebene. - Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen. (Beispielhaft hierfür ist die kabbalistische Wortmagie, in welcher das Aussprechen von Worten eine unmittelbare Einflussnahme auf das damit Bezeichnete nach sich ziehen soll.)
Wie häufiger in der Mystik geht es dabei um den bewussten und selbst gesteuerten Übergang in eine Ekstase, also einen Weg des Ich aus dem Körper. Dazu gibt es verschiedene Techniken, die sich als Geheimlehren, die studiert und erfahren werden, überliefern. Diese initiatische Erfahrung vermittelte sich anfänglich in einer zunächst rein mündlichen, später schriftlichen Überlieferung. Deshalb wird in der Kabbala auch heute die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler als wesentlich herausgestellt.
Kabbalistische Erfahrung soll die Grenze zwischen Subjekt und Objekt aufheben können. Ein Kabbalist durchbricht demnach die Mauer „härter als ein Diamant" und erfährt die All-Einheit. Es gibt verschiedene kabbalistische Schriften und Schulen, aber keine Dogmatik oder abprüfbaren Lehrinhalt, also keine allgemeingültige kabbalistische Lehre. Aber es gibt kabbalistische Techniken. Dementsprechend ist alle schriftliche Hinterlassenschaft der Kabbalisten stark symbolisch.
Nach jüdischer Tradition gelangten nur vier Weise zu Lebzeiten ins Paradies und von diesen kehrte allein Rabbi Akiba unversehrt zurück. Den meisten gelingen nur ein paar Tritte auf der Himmelsleiter oder das Öffnen einiger weniger Tore. Jedoch behalten alle ihre besonderen erlangten Fähigkeiten und sollen sie nach außerbiblischer Tradition sogar vererben (apokryphes Buch Jesus Sirach 4,16). So soll der Segen - Beracha ברכה entstehen. Um Missbrauch dieser Kräfte zu verhindern, werden Schüler vor ihrer Aufnahme geprüft. Um „Würdige" von „Unwürdigen" zu trennen, hat man die Kabbala in eine theoretische (קבלה עיונית) und eine praktische (קבלה מעששית) unterteilt, wobei erstere das System darstellt, und letztere magische und mantische Praktiken umschreibt wie Amulettwesen, Loswerfen etc.
Sogar Pop-Stars wie z. B. Madonna propagieren pseudokabbalistisch-esoterische Botschaften. Von heutigen jüdischen Kabbalisten wird diese Pop-Kabbala als Verfälschung kritisiert - dies umso mehr, als die orthodoxe jüdische Tradition empfiehlt, das Studium der Kabbala nicht vor dem 40. Lebensjahr zu beginnen.
Der Lebensbaum oder Ez Chajim ist in der Kabbala die Darstellung der zehn Sephiroth und der 22 sie verbindenden Pfade. Die Sephiroth werden mit Namen und Ziffern, die sie verbindenden Pfade mit den 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets bezeichnet. Das Bild des Lebensbaumes und das System der Sephiroth werden grundlegend im Buch Sefer Jezirah (hebr.: „Buch der Formung“) dargestellt, einem der frühesten und wichtigsten Werke der Kabbala, das vor dem 6. Jahrhundert n. Chr. entstand.
1. Kether (Krone)
2. Chochmah (Weisheit, Klugheit, Geschicklichkeit)
3. Binah (Einsicht,Verstand; analytische Intelligenz)
4. Chesed (Liebe, Gnade, Gunst) im Bild oben rechts, stattdessen Gedulah (Langmut, Geduld) im Bild links.
5. Gewurah (Stärke, Macht, Sieg, Gerechtigkeit)
6. Tiphereth (Verherrlichung, Ruhm, Pracht, Schönheit)
7. Nezach (Dauer, Beständigkeit, Sieg; Ruhm, Glanz, Blut, Saft)
8. Hod (Pracht, Glanz, Majestät)
9. Jesod (Gründung, Grund, Grundstein, Grundlage)
10. Malchuth (Königreich, Herrschaft, königliche Würde, Regierung).
Das Modell Lebensbaum spiegelt die göttliche Schöpfung zugleich im Mikrokosmos und Makrokosmos. Sein Strukturprinzip ist die Abfolge der Ziffern von 1 bis 10 (10 = Malchuth, 1 = Kether). Die Sephiroth ergeben in ihrer Folge ein dynamisches Modell der Begegnung von Gegensatzpaaren, die auf der mittleren Achse einen Ausgleich erfahren. Spekulative Kabbalisten (theoretische Kabbala) meditieren damit, Magier (praktische Kabbala) nutzen es als Modell für magische Operationen. Den 10 Sephiroth werden sämtliche Inhalte der irdischen und göttlichen Welt systematisch zugeordnet. Dazu gehören tiefgründige Deutungen der hebräischen Bibel, Farben, Formen, hebräische Buchstaben, Engel, Welten, Körperglieder. Der Kabbalist vereinigt alle möglichen Erfahrungen, Elemente und Ereignisse im Modell des Lebensbaums mit dem Ziel der Vertiefung von Geist und Seele. |